Übliche Pflege und Allgemeines zu den kleinen Papageienvögeln
Unter den unzähligen Vogelarten (nahezu 9'000) hat die Familie der Papageienvögel, Ordnung der Papageienvögel (Psittaciformes), seit Jahrhunderten die Aufmerksamkeit des Menschen auf sich gezogen, insbesondere wegen der Fähigkeit einiger dieser Vögel, Töne und Wörter nachzuahmen.
Diese Familie umfasst mehr als 300 Arten, von denen wir jedoch nur einige der repräsentativsten behandeln werden.
Neben dem Kanarienvogel ist der Wellensittich einer der beliebtesten Vögel. Junge Nymphensittiche lassen sich sehr leicht zähmen und sind wenig lärmig. Die grosse Gruppe der australischen Sittiche besteht aus Vögeln mit prächtigen Farben. Die Unzertrennlichen (Agaporniden), relativ lärmige Vögel, können sehr zutraulich werden, sofern sie früh aufgezogen werden.
KLASSIFIKATION
BIOLOGISCHE UND PHYSIOLOGISCHE BESONDERHEITEN
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Häufige Krankheiten
Wie alle Vögel verbergen diese kleinen Sittiche die Krankheit lange: Wenn die Anzeichen sichtbar werden, ist die Situation oft bereits ernst.
Ein Vogel, der das Gefieder aufgeplustert hält, regungslos am Käfigboden sitzt, döst oder das Fressen verweigert, muss Sie aufhorchen lassen. Beim Vogel sind diese unauffälligen Anzeichen oft schon spät: Man darf nicht warten.
Eine ausschliesslich auf Körnern basierende Ernährung führt mit der Zeit zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen (vor allem Vitamin A). Langeweile, Stress oder Einsamkeit können den Vogel auch dazu bringen, sich die Federn auszureissen (Federrupfen). Schnabel und Krallen können ebenfalls zu lang werden.
Der Wellensittich entwickelt recht häufig Geschwülste (Tumoren): Jede Beule oder Schwellung, die auftritt, verdient eine Kontrolle. Beim Weibchen kann ein Ei stecken bleiben (Legenot): Sie sitzt aufgeplustert am Boden des Käfigs und presst ohne Ergebnis. Das ist ein Notfall.
Wann rasch einen Tierarzt aufsuchen wiederholt aufgeplustertes Gefieder, weniger lebhafter Vogel, Auftreten einer Beule oder Schwellung, ausgerissene Federn, zu langer Schnabel oder zu lange Krallen, anhaltend anormaler Kot (Farbe, flüssig).
Wann sofort einen Tierarzt aufsuchen erschwerte Atmung (offener Schnabel, mit jedem Atemzug wippender Schwanz), teilnahmslos am Boden des Käfigs sitzender Vogel, der das Fressen verweigert, aufgeplustertes Weibchen, das presst, ohne legen zu können.
Zum Merken Beim Vogel ist ein sichtbares Anzeichen oft schon ein spätes Anzeichen: nicht warten. Eine abwechslungsreiche Ernährung und Gesellschaft beugen vielen Problemen vor. Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Konsultation.